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EpiktetEpiktet50 – 135

“Von den Dingen stehen die einen in unserer Macht, die anderen nicht.”

In Epiktets Stimme — eine KI-Reflexion

Es ist wie ein Gartentor: Was innerhalb liegt, können wir bestellen, pflanzen, jäten – das ist unser Bereich. Draußen aber tobt der Sturm, fällt Regen oder brennt die Sonne, ohne dass wir es ändern. Die Kunst ist, nur das zu bearbeiten, was hinter dem Tor wächst, und den Rest als Naturgesetz anzuerkennen. So wird das Leben leichter, denn wir tragen nur noch, was wir auch tragen können.

Was bedeutet dieses Zitat?

Die Unterscheidung zwischen dem, was wir beeinflussen können, und dem, was außerhalb unserer Kontrolle liegt, bildet den Kern stoischer Gelassenheit. Epiktets Aussage zielt darauf ab, uns zu lehren, unsere Energie auf das eigene Handeln, die eigenen Gedanken und Entscheidungen zu konzentrieren – also auf das, was wir tatsächlich gestalten können. Alles andere, wie äußere Umstände, die Meinungen anderer oder unvorhersehbare Ereignisse, sollten wir nicht als Last empfinden, sondern als Gegebenes annehmen. Diese Einstellung befreit von nutzloser Sorge und schafft innere Ruhe.

Epiktet, der im ersten Jahrhundert nach Christus als ehemaliger Sklave in Rom lebte und später in Nikopolis eine philosophische Schule gründete, prägte mit seinen Lehren die stoische Ethik maßgeblich. In seinem Enchiridion, einer komprimierten Anleitung für ein gutes Leben, entwickelt er diese Idee weiter. Seine Schriften, darunter auch die Unterredungen, betonen immer wieder, dass wahre Freiheit nicht in äußeren Umständen, sondern in der Herrschaft über den eigenen Geist liegt. In einer Zeit, die von politischen Umbrüchen und Unsicherheit geprägt war, bot seine Philosophie den Menschen einen Weg, trotz äußerer Widrigkeiten innerlich stabil zu bleiben.

Heute lässt sich dieser Gedanke in vielen Lebensbereichen anwenden. Im Berufsleben etwa können wir uns auf unsere Fähigkeiten und unser Engagement konzentrieren, nicht aber auf die Launen eines Vorgesetzten oder die allgemeine Wirtschaftslage. Im Privaten hilft es, in Beziehungen auf die eigene Haltung zu achten, statt auf die Erwartungen anderer. Selbst in globalen Krisen, wie einer Pandemie oder klimatischen Veränderungen, gibt uns diese Haltung die Kraft, das zu tun, was in unserer Macht steht – sei es durch verantwortungsvolles Handeln oder bewusste Akzeptanz dessen, was wir nicht ändern können. So wird Epiktets Weisheit zu einem zeitlosen Werkzeug für ein ausgeglicheneres Leben.

Häufige Fragen

Wer sagte „Von den Dingen stehen die einen in unserer Macht, die…“?

„Von den Dingen stehen die einen in unserer Macht, die…“ stammt von Epiktet.

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